Großer Preis von Monaco / Monte Carlo

Großer Preis von Monaco

 

 

 

23.05 – 26.05.2013
Großer Preis von Monaco / Monte Carlo
Circuit de Monaco

 

 

GPF12013

 

 

Zeitplan

 Donnerstag, 23. Mai 2013  Samstag, 25. Mai 2013  Sonntag, 26. Mai 2013
  1. Freies Training: 10:00 Uhr   3. Freies Training: 11:00 Uhr   Rennen: 14:00 Uhr
  2. Freies Training: 14:00 Uhr   Qualifying: 14:00 Uhr

 

Die Rennstrecke

Debüt 1950 Adresse
Länge 3.340 Meter Rechtskurven 11
Runden 78 Linkskurven 8
Distanz 260,520 km    

 

 

 

 

Großer Preis von Monaco / Monte Carlo

Es ist das verrückteste Formel-1-Rennen des Jahres, der Grand Prix von Monaco in Monte Carlo. Auf der einen Seite liebt der Formel-1-Tross den irren Stadtkurs inmitten der monegassischen Metropole, in der ein siebenstelliger Kontoauszug die Aufenthaltsgenehmigung für die Einwohner ist, auf der anderen Seite verabscheuen die Teams die Strecke wegen der trotz kürzlich erfolgter Umbaumaßnahmen schwieriger Arbeitsbedingungen und nicht mehr zeitgemäßer Sicherheitsstandards.

3,340 Kilometer lang ist der Kurs mit seinen engen Kurven, Unebenheiten, Kanaldeckeln und Fahrbahnmarkierungen, die keine andere Strecke bietet. Besondere Bedeutung kommt auf dem Stadtkurs dem Qualifying zu, weil Überholmanöver im Rennen aufgrund der geringen Streckenbreite praktisch ausgeschlossen sind. Neben Budapest ist Monte Carlo die Strecke, auf der man am meisten Abtrieb benötigt. Die Flügel sind so steil wie nur möglich gestellt. Besonders belastet werden die Radaufhängungen, denn es kann gelegentlich zu Leitplankenkontakt kommen. Die meisten Teams bringen daher verstärkte Teile nach Monte Carlo mit.

Vor der Saison 2003 wurde im Meer Land aufgeschüttet, um mehr Platz für die Boxengasse zu gewinnen. Außerdem wurde die Boxengasse von der Seite der Start- und Zielgerade in Richtung Hafen ausgerichtet und die Ausfahrt hinter die neuralgische Stelle Sainte Devote verlegt. Dennoch haben die Mechaniker beim Boxenstopp weniger Platz als auf jeder anderen Strecke.

Dass der Circuit de Monaco an die Formel-1-Fahrer hohe Ansprüche stellt, zeigt auch ein Blick in die Statistik: Ayrton Senna liegt mit sechs Siegen in Führung, gefolgt von Michael Schumacher und Graham Hill mit jeweils fünf Triumphen. Alain Prost kommt auf vier Siege, vor Stirling Moss und Jackie Stewart mit drei. Dank der meist vielen Ausfälle können aber auch einmal ganz unerwartete Fahrer die Ziellinie als Erster überqueren, wie zum Beispiel Olivier Panis im Jahr 1996.

 

 

Statistik

Jahr Sieger Team
2013 Nico Rosberg Mercedes
2012 Mark Webber Red Bull
2011 Sebastian Vettel Red Bull
2010 Mark Webber Red Bull
2009 Jenson Button Brawn

 

 

Meiste Siege (Fahrer) Meiste Siege (Team)
6x Ayrton Senna 15x McLaren
5x Graham Hill 8x Ferrari
5x Michael Schumacher 5x Lotus
4x Alain Prost 5x BRM
3x Stirling Moss 3x Tyrrell
3x Jackie Stewart
2x Juan Manuel Fangio
2x Niki Lauda

 

 

Meiste Poles (Fahrer)
5x Ayrton Senna
4x Juan Manuel Fangio
4x Alain Prost
4x Jackie Stewart
4x Jim Clark
3x Michael Schumacher
3x Niki Lauda
3x Stirling Moss

 

 

Meiste Poles (Team)
11x McLaren
9x Ferrari
7x Williams
7x Lotus
4x Renault

 

 

 

Rekorde

Schnellste Renn-Runde
1:14.439 (Michael Schumacher, Ferrari, 2004)
Schnellste Qualifying-Runde
1:13.556 (Sebastian Vettel, Red Bull, 2011)

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