DTM Moskau Raceway

DTM Moskau Raceway

 

Quelle: Offizielle DTM Seite

 

Die DTM-Premiere in Russland war für alle Beteiligten ein großes Abenteuer. Auf dem Moskau Raceway besuchten 45.000 begeisterte Zuschauer das sechste DTM-Wochenende des Jahres. Mit seinem zweiten Saisonsieg baute Mike Rockenfeller (Audi) seine Tabellenführung aus. Das Podium komplettierten Mattias Ekström (Audi) und Augusto Farfus (BMW), die mit dem 2,555 Kilometer kurzen Kurs aus der Feder des renommierten Streckenarchitekten Hermann Tilke ebenfalls bestens zurecht kamen. DTM.com hat die Tops und Flops aus Moskau zusammengestellt.

 

Die schnellste Rennrunde: Adrien Tambay

Adrien Tambay fuhr auf dem Moskau Raceway die schnellste Rennrunde und wird mit seiner Zeit von 58,999 Sekunden als erster Rekordhalter in die Annalen des neuen Kurses eingehen. Der Franzose unterbot im Rennen auf der 2,555 Kilometer langen Streckevariante als einziger Fahrer die 59-Sekunden-Schallmauer. Dabei gelang ihm allerdings in keinem der drei Sektoren die schnellste Zeit. Mattias Ekström, Gary Paffett und Joey Hand waren jeweils schneller als Tambay. Zudem gelang es Tambay auch nicht, seine drei besten Sektorzeiten in einer Runde zu vereinen, denn dann hätte er in 58,769 Sekunden die Mitstreiter deutlich abgehängt.

 

Mike Rockenfeller

Mike Rockenfeller

Der inoffizielle Rundenrekord: Mike Rockenfeller
Auch wenn Mike Rockenfeller die schnellste Rennrunde seinem Markengefährten Adrien Tambay überlassen musste, war der Sieger des ersten DTM-Laufes auf russischem Boden dennoch der schnellste Mann auf dem Moskau Raceway. Im dritten Qualifyingabschnitt fuhr der Phoenix-Pilot in 58,423 Sekunden die beste Rundenzeit des Wochenendes. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 157,4 km/h. Als DTM-Rundenrekord zählt diese Zeit aber nicht, in diese Wertung kommen nur die Zeiten aus dem Rennen.

 

 

 

Bruno Spengler

Bruno Spengler

Der schnellste Boxenstopp: Bruno Spengler
Auch wenn Bruno Spengler zum Zeitpunkt seines zweiten Boxenstopps schon lange auf aussichtsloser Position rangierte, war seine Schnitzer-Mannschaft dennoch hochmotiviert. In Runde 48 fertigten die Mechaniker den Kanadier in 34,097 Sekunden ab –gemessen zwischen Boxen-Ein- und Ausfahrt. Und dass das BMW-Traditionsteam den schnellen Service fleißig trainiert hat, unterstreicht auch die Zeit von Dirk Werner. Spenglers Teamkollege wurde in Runde 56 innerhalb von 34,128 Sekunden abgefertigt. Das war der zweitschnellste Boxenstopp des Wochenendes.

 

 

 

Der längste Stint: Mattias Ekström
Mattias Ekström fuhr im Rennen den längsten Stint. Nach seinem ersten Boxenstopp in Runde acht blieb der Schwede 58 Runden lang auf der Strecke, bis er acht Runden vor Schluss seinen zweiten Stopp absolvierte. Einen ähnlich langen Mittelstint fuhr Timo Scheider mit 57 Runden. Bei Adrien Tambay war der Anfangsstint 56 Runden lang. Die drei Audi-Piloten waren somit mit Abstand am längsten auf einem Reifensatz unterwegs. Kein anderer Fahrer fuhr im Rennen mehr als 50 Runden am Stück.

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