24h-Qualifikationsrennen: Erstes Podium für den neuen BMW M6 GT3 auf der Nürburgring-Nordschleife

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24h-Qualifikationsrennen: Erstes Podium für den neuen BMW M6 GT3 auf der Nürburgring-Nordschleife

Der neue BMW M6 GT3 hat bei seinem zweiten Rennauftritt auf der Nürburgring-Nordschleife (DE) seinen ersten Podiumsplatz in der „Grünen Hölle“ gefeiert. Beim 24h-Qualifikationsrennen belegten Maxime Martin (BE), Philipp Eng (AT) und Alexander Sims (GB) im BMW M6 GT3 mit der Startnummer 23 von ROWE Racing den dritten Rang.

Nürburgring (DE), 17. April 2016. Der neue BMW M6 GT3 hat bei seinem zweiten Rennauftritt auf der Nürburgring-Nordschleife (DE) seinen ersten Podiumsplatz in der „Grünen Hölle“ gefeiert. Beim 24h-Qualifikationsrennen belegten Maxime Martin (BE), Philipp Eng (AT) und Alexander Sims (GB) im BMW M6 GT3 mit der Startnummer 23 von ROWE Racing den dritten Rang. Der neue BMW M6 GT3 wird am 28. und 29. Mai zum ersten Mal beim berühmten 24-Stunden-Rennen antreten. Somit diente das Qualifikationsrennen vor allem als intensiver Test, bei dem weiter an der Vorbereitung auf den Eifelmarathon gefeilt wurde.

 

Das Wochenende in der Eifel war geprägt von den typischen unberechenbaren Wetterbedingungen. Bei kalten Temperaturen wechselten sich Sonne, Regen und sogar Hagel ab. In der Startphase des sechsstündigen Rennens fanden die Piloten ebenfalls wechselhafte Bedingungen vor, ehe sich nach und nach die Sonne durchsetzte.

 

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Martin war im zweiten Qualifying am Sonntagmorgen die Bestzeit gefahren und hatte dem neuen BMW M6 GT3 damit die erste Poleposition auf der Nürburgring-Nordschleife gesichert. Der Belgier fuhr auch den Start und führte das Feld in der Anfangsphase mit deutlichem Vorsprung an. Als nach 20 Minuten über einem Teil der Strecke starker Regen mit Hagel einsetzte, entschied sich das Team für einen unplanmäßigen Stopp zum Reifen wechseln. Der #23 BMW M6 GT3 fiel aus den Top-20 heraus, doch Martin, Sims und Eng arbeiteten sich anschließend schnell wieder nach vorn. In einem spannenden Finish eroberte Schlussfahrer Sims am Ende noch den dritten Platz auf dem Podium.

 

Im Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 22 wechselten sich Jörg Müller (DE), Marco Wittmann (DE) und Jens Klingmann (DE) ab. Sie hatten Pech: Müller wurde direkt nach den Start von einem anderen Fahrzeug getroffen. Dabei wurde die Fahrzeugfront beschädigt. Nach einer Reparaturpause von 1 Stunde und 20 Minuten konnte das Trio wieder ins Renngeschehen eingreifen. Am Ende stand für Müller, Wittmann und Klingmann der 50. Rang zu Buche. Die drei traten als „Gaststarter“ für ROWE Racing an, im 24-Stunden-Rennen werden sie im BMW M6 GT3 von Schubert Motorsport an den Start gehen.

 

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Zweitbester BMW M6 GT3 beim 24h-Qualifikationsrennen war die Startnummer 100 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop: Victor Bouveng (SE), Christian Krognes (NO) und Michele di Martino (DE) belegten den achten Rang. Sie fuhren mit einer Zeit von 8:18.226 Minuten auch die schnellste Rennrunde. Das Schwesterauto mit der Startnummer 101, pilotiert von Matias Henkola (FI), Kazunori Yamauchi (JP), George Richardson (GB) und Max Sandritter (DE), schied vorzeitig aus.

 

BMW DTM Pilot Tom Blomqvist (GB) ging erneut im BMW M235i Racing von Walkenhorst Motorsport an den Start. Er nutzte das Qualifikationsrennen, um sich weiter mit der Nordschleife vertraut zu machen, bevor er das 24-Stunden-Rennen im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport bestreiten wird. Nach turbulenten sechs Stunden kamen Blomqvist und seine Fahrerkollegen Alex Lambertz (DE) und Marc Ehret (DE) auf dem 51. Gesamtrang ins Ziel. Den Sieg in der BMW M235i Racing Cup Klasse sicherten sich Norbert Fischer (DE), Christian Konnerth (DE) und Gabriele Piana (DE) vom Pixum Team Adrenalin Motorsport.

 

Stimmen der BMW Fahrer zum 24h-Qualifikationsrennen:

 

Maxime Martin (ROWE Racing, BMW M6 GT3, Startnummer 23):

„Wir verbessern das Auto bei jedem Einsatz. Unsere Poleposition war dafür die Bestätigung. Wir müssen auf jedes Detail achten und weiter so viel wie möglich lernen. Aber dass wir hier so schnell waren, ist ein gutes Zeichen. Ich hatte einen guten Start und eine schöne erste Runde, so dass ich mir mir bereits einen Vorsprung herausfahren konnte. Die Bedingungen waren schwierig, denn in manchen Abschnitten war die Strecke vollkommen trocken, während sie an anderen Stellen nass war. Mit dem BMW M6 GT3 haben wir ein starkes Gesamtpaket, das mit jedem Outing noch besser wird.“

 

Philipp Eng (ROWE Racing, BMW M6 GT3, Startnummer 23):

„Es war ein seht guter Tag für uns, und wir haben mit dem Auto weitere große Fortschritte gemacht. Es ist sehr einfach zu fahren und vermittelt dem Fahrer das nötige Vertrauen. Wir haben wieder an der Basisabstimmung gearbeitet, und das scheint sehr gut funktioniert zu haben. An diesem Wochenende herrschten die unterschiedlichsten Wetterbedingungen. So konnten wir alle Reifentypen ausprobieren und mit dem BMW M6 GT3 in allen Situationen testen. Jeder Kilometer, den wir fahren, hilft.“

 

Alexander Sims (ROWE Racing, BMW M6 GT3, Startnummer 23):

„Ich bin sehr zufrieden. Insgesamt haben wir heute einen sehr guten Job gemacht. Vielleicht waren wir teilweise etwas vorsichtig mit unserer Strategie, aber wir sind dennoch auf das Podium gefahren. Gegen Ende des Rennens hatte ich ein paar schöne Runden ohne Verkehr, was hier sehr selten vorkommt. Es war ein toller Tag im BMW M6 GT3. Ich denke, dass wir mit unserer Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen sehr gut vorankommen.“

 

Jörg Müller (ROWE Racing, BMW M6 GT3, Startnummer 22):

„Es ist natürlich schade, wenn man in der ersten Schikane in einen Unfall verwickelt wird. Vor allem in einem Rennen wie diesem, in dem jeder Kilometer für unsere Testarbeit zählt. Das Team von ROWE Racing hat großartige Arbeit geleistet und das Auto wieder einsatzbereit gemacht. Und unser BMW M6 GT3 ist nach der Reparatur auch problemlos gefahren. Für uns ist jede Runde wichtig, denn unser Auto ist noch ganz neu, und wir müssen so viele Informationen sammeln wie möglich. Dazu war dieses Sechs-Stunden-Rennen hier auf der Nordschleife bestens geeignet. Insgesamt bin ich mit den Fortschritten, die wir gemacht haben, zufrieden. Aber wir haben noch Arbeit vor uns.“

 

Jens Klingmann (ROWE Racing, BMW M6 GT3, Startnummer 22):

„Trotz des Pechs in der ersten Runde können wir ein positives Fazit ziehen. Der BMW M6 GT3 ist bereits sehr gut, und wir haben an diesem Wochenende wieder viel mitgenommen und gelernt. Das war unser Ziel, um für das 24-Stunden-Rennen gut aufgestellt zu sein. Wir sind mit dem Auto einen guten Schritt weitergekommen.“


Marco Wittmann (ROWE Racing, BMW M6 GT3, Startnummer 22):

„Nach dem Unfall haben wir das Rennen als reinen Test genutzt. Dabei konnten wir viele Testpunkte abarbeiten. Das war für das Team und BMW Motorsport in der Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen wichtig. Zudem konnten wir Fahrer viele Kilometer abspulen, was immer positiv ist. Ich denke, dass wir viele Erfahrungen sammeln konnten, die uns in der Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen helfen.“

 

Tom Blomqvist (Walkenhorst Motorsport, BMW M235i Racing, Startnummer 235):

„Heute haben wir wirklich die gesamte Bandbreite an Nordschleifen-Wetterbedingungen erlebt. Es war eine Herausforderung. Zu Beginn war die Strecke bis auf ein paar nasse Stellen noch trocken. In meiner zweiten Runde begann es dann zu hageln. Im dritten Umlauf war der Hagel dann richtig heftig. Hier mit dem BMW M235i Racing zu fahren, war eine wichtige Erfahrung für mich, denn man lernt mit jeder Runde dazu. Das wird mir helfen, wenn ich dann im BMW M6 GT3 sitze. Mit gefällt der Langstreckensport. Die Herangehensweise ist anders und man muss andere Dinge beachten. Sich das Fahrzeug mit anderen zu teilen, die kleinen Kompromisse, die man eingehen muss – das sind Dinge, an die ich noch nicht gewöhnt bin. Ich liebe die Nordschleife. Es dauert zwar eine Weile, bis man hier zurechtkommt. Aber schon jetzt fühle ich mich dort richtig wohl und freue mich auf jede Runde. Ich kann es kaum erwarten, hier mit dem BMW M6 GT3 zu fahren.

 

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